Kostenlose Beratung
07930-2699
200.000
Kunden
Sicherer
Versand
Kettner Edelmetalle
16.01.2026
17:30 Uhr

Bundeswehr auf Grönland: 13 Soldaten als "Signal" an Trump – Europa spielt Weltmacht

Man muss sich das auf der Zunge zergehen lassen: Deutschland entsendet dreizehn Soldaten nach Grönland. Dreizehn. Nicht dreizehntausend, nicht dreizehnhundert – nein, ganze dreizehn Mann sollen nun die europäische Entschlossenheit gegenüber den Vereinigten Staaten demonstrieren. Was wie ein schlechter Witz klingt, ist bittere Realität und offenbart einmal mehr die ganze Tragik deutscher Außen- und Sicherheitspolitik.

Eine "Erkundungsmission" mit Symbolcharakter

Das Verteidigungsministerium teilte mit, dass ein Transportflugzeug der Bundeswehr am Donnerstagmorgen mit besagten dreizehn Soldaten nach Nuuk aufgebrochen sei. Die offizielle Begründung liest sich wie aus einem Lehrbuch für diplomatische Floskeln: Man wolle "auf Einladung Dänemarks" gemeinsam mit anderen europäischen Nationen die "Rahmenbedingungen für mögliche militärische Beiträge zur Unterstützung Dänemarks bei der Gewährleistung der Sicherheit in der Region erkunden". Besonders die Seeraumüberwachung stehe im Fokus.

Die Mission dauert ganze zwei Tage. Vom 15. bis zum 17. Januar 2026 sollen die deutschen Soldaten also erkunden, was genau eigentlich? Die strategische Lage einer Insel, die seit Jahrzehnten unter dem Schutzschirm der NATO steht und auf der die USA bereits die Pituffik Space Base betreiben?

Trumps Grönland-Ambitionen als Auslöser

Der Hintergrund dieser theatralischen Geste ist freilich bekannt: US-Präsident Donald Trump hat wiederholt sein Interesse bekundet, Grönland aus Gründen der nationalen Sicherheit unter amerikanische Kontrolle zu bringen. Die Arktisinsel mit ihren immensen Bodenschätzen und ihrer strategischen Lage zwischen Nordamerika und Europa ist für Washington von erheblichem Interesse.

Dänemark reagierte prompt und kündigte an, die militärische Präsenz auf der Insel zu verstärken. Schweden und Norwegen sagten Unterstützung zu. Und Deutschland? Deutschland schickt dreizehn Soldaten für ein verlängertes Wochenende. Auch Frankreich entsandte Truppen, die bereits in der Nacht zum Donnerstag an zwei Standorten landeten.

Die Reaktionen sprechen Bände

In den sozialen Medien und Kommentarspalten ergießt sich beißender Spott über diese Aktion. "Fehlen dann diese 13 Soldaten nicht bei dem geplanten Feldzug gegen Russland?", fragt ein Kommentator sarkastisch. Ein anderer bringt es auf den Punkt: "Wie im Kindergarten." Die Kritik trifft einen wunden Nerv, denn sie offenbart das fundamentale Missverhältnis zwischen europäischem Anspruch und tatsächlicher Handlungsfähigkeit.

Während die Bundesregierung unter Friedrich Merz vollmundig von "Kriegstüchtigkeit" spricht und ein 500 Milliarden Euro schweres Sondervermögen für Infrastruktur plant, präsentiert sich die Realität der deutschen Streitkräfte in all ihrer Erbärmlichkeit. Eine Armee, die jahrzehntelang kaputtgespart wurde, soll nun plötzlich auf der Weltbühne mitspielen.

Symbolpolitik statt Substanz

Was soll diese Mission eigentlich bewirken? Trump wird sich von dreizehn deutschen Soldaten kaum beeindrucken lassen. Die USA verfügen über die mit Abstand schlagkräftigste Armee der Welt und unterhalten bereits aufgrund bestehender Abkommen mit Dänemark militärische Einrichtungen auf Grönland. Ein "Signal an Washington" – so die offizielle Lesart – wirkt unter diesen Umständen geradezu grotesk.

Die eigentliche Botschaft dieser Aktion richtet sich wohl eher an die eigene Bevölkerung und die europäischen Partner: Seht her, wir tun etwas! Doch genau diese Art von Symbolpolitik ohne jede Substanz hat Deutschland in den vergangenen Jahren international zur Lachnummer gemacht. Man erinnere sich nur an die peinliche Lieferung von 5.000 Helmen an die Ukraine zu Beginn des russischen Angriffskrieges.

Europa zwischen den Fronten

Die Grönland-Episode wirft ein Schlaglicht auf die prekäre Lage Europas. Eingeklemmt zwischen einem zunehmend aggressiven Russland im Osten und einem unberechenbaren amerikanischen Verbündeten im Westen, fehlt es dem alten Kontinent an allem: an militärischer Schlagkraft, an politischer Einigkeit und vor allem an strategischer Weitsicht.

Statt sich auf die eigentlichen Herausforderungen zu konzentrieren – die Sicherung der eigenen Grenzen, die Bekämpfung der illegalen Migration, die Stärkung der heimischen Wirtschaft – verliert sich die deutsche Politik in symbolischen Gesten, die niemanden beeindrucken. Die Bürger dieses Landes haben Besseres verdient als eine Regierung, die dreizehn Soldaten auf eine zweitägige Erkundungstour schickt und dies als außenpolitischen Erfolg verkauft.

Die Grönland-Mission ist symptomatisch für den Zustand der deutschen Außen- und Sicherheitspolitik: viel Getöse, wenig Substanz, und am Ende steht man mit leeren Händen da. Trump wird sich ins Fäustchen lachen.

Wissenswertes zum Thema

Magazin
05.11.2024
26 Min.

Wer ist Trumps Vize, JD Vance?

Wird JD Vance als Vizepräsidentschaftskandidat die konservative Basis stärken und neue Wählergruppen erreichen? Mit ihm könnte sich die politische Landschaft verändern. – Lesen Sie hier!
Erhalten Sie kostenlose Tipps um Ihr Vermögen zu schützen und als erster von neuen Produkten zu erfahren

Sie möchten regelmäßig über Produktneuheiten, spannende Finanznachrichten und exklusive Sonderangebote informiert werden? Dann melden Sie sich hier für den kostenfreien Kettner Edelmetalle Newsletter an.

Durch Eingabe Ihrer E-Mail-Adresse und Anklicken des Buttons „Abschicken“ geben Sie die folgende Einwilligungserklärung ab: „Ich bin damit einverstanden, per E-Mail über Produktneuheiten, spannende Finanznachrichten und exklusive Sonderangebote informiert zu werden und willige daher in die Verarbeitung meiner E-Mail-Adresse zum Zwecke der Zusendung des Newsletters ein. Diese Einwilligung kann ich jederzeit und ohne Angabe von Gründen mit Wirkung für die Zukunft widerrufen. Die Rechtmäßigkeit der bis zum Widerruf erfolgten Verarbeitung bleibt im Falle des Widerrufs unberührt.“

Willst du Teil unserer Erfolgsstory sein?

Werde jetzt Teil vom #TeamGold

Offene Stellen