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Kettner Edelmetalle
20.01.2026
08:18 Uhr

Chinas Griff nach den Sternen: 200.000 Satelliten als Machtdemonstration im All

Was sich wie Science-Fiction anhört, könnte bald bittere Realität werden: Die Volksrepublik China hat Anträge für nahezu 200.000 Satelliten eingereicht und versetzt damit westliche Beobachter in helle Aufregung. Ein beispielloser Vorstoß, der die Machtverhältnisse im erdnahen Orbit grundlegend verschieben könnte – und der einmal mehr zeigt, wie sehr der Westen ins Hintertreffen gerät, während autoritäre Regime ihre Machtbasis systematisch ausbauen.

Ein Antrag, der die Welt verändert

Am 29. Dezember reichte das neu gegründete chinesische Institut für Funkspektrumnutzung und technologische Innovation bei der Internationalen Fernmeldeunion (ITU) zwei monumentale Anträge ein. Die Konstellationen mit den nüchternen Bezeichnungen CTC-1 und CTC-2 sollen jeweils 96.714 Satelliten umfassen, verteilt auf Tausende von Umlaufbahnen. Zum Vergleich: SpaceX's Starlink, das derzeit größte Satellitennetzwerk der Welt, plant mit einem Bruchteil dieser Zahl.

Die chinesischen Behörden hüllen sich in bezeichnendes Schweigen über den eigentlichen Zweck dieser gigantischen Armada. Doch die Universität Nanjing für Luft- und Raumfahrt ließ durchblicken, worum es wirklich geht: elektromagnetische Sicherheit im niedrigen Luftraum, integrierte Verteidigungssysteme und Überwachungsdienste. Experten erkennen darin verblüffende Parallelen zu SpaceX's militärisch ausgerichtetem Starshield-System.

Der Weltraum als strategisches Schlachtfeld

Präsident Xi Jinping hat keinen Hehl daraus gemacht, dass er den Weltraum als „wichtiges strategisches Gut für das Land" betrachtet, das „gut verwaltet, genutzt und vor allem geschützt werden muss". Diese Worte sind keine leere Rhetorik. Chinas Satellitenflotte ist von etwa 40 Einheiten im Jahr 2010 auf rund 1.000 heute angewachsen – eine Verfünfundzwanzigfachung in nur anderthalb Jahrzehnten.

Der Krieg in der Ukraine hat der Welt vor Augen geführt, wie entscheidend Satellitenkommunikation und Störfähigkeiten für moderne Kriegsführung sind. Satelliten bilden heute das Rückgrat dessen, was Militärstrategen als „Kill Mesh" bezeichnen – ein vernetztes System zur Zielerfassung und Bekämpfung. US-Offiziere haben bereits Alarm geschlagen wegen ungewöhnlicher Manöver chinesischer Satelliten im geostationären Orbit. Ein hochrangiger Beamter warnte, diese würden „über den GEO-Gürtel gleiten" – ein Verhalten, das mit normalen Kommunikationsmissionen unvereinbar sei.

Landnahme im Orbit oder realistisches Projekt?

Trotz der schieren Größe des Vorhabens bezweifeln viele Experten dessen Realisierbarkeit. China müsste sieben Jahre lang etwa 500 Satelliten pro Woche ins All schießen – weit jenseits seiner aktuellen Fertigungs- und Startkapazitäten. Dies hat Analysten zu der Vermutung veranlasst, es handle sich um eine orbitale „Landnahme": die Reservierung von Weltraumressourcen für künftige Nutzung, nicht um ein unmittelbar bevorstehendes Bauprojekt.

„Es ist möglich, dass sie nur versuchen, sich Raum für später zu schaffen", kommentierte Victoria Samson von der Secure World Foundation.

Selbst chinesische Industrievertreter dämpfen die Erwartungen. Spacety-Manager Yang Feng warnte: „Bei den Anträgen führend zu sein, bedeutet nicht, bei der endgültigen Umsetzung zu übertreffen." Er verwies auf erhebliche technische und kapazitätsbezogene Hürden.

Die Ironie der chinesischen Kritik

Besonders pikant erscheint dieser Vorstoß angesichts der jüngsten chinesischen Kritik an SpaceX vor den Vereinten Nationen. Dort argumentierte Peking, die unkontrollierte Ausbreitung kommerzieller Satellitenkonstellationen habe „ausgeprägte Sicherheitsherausforderungen" geschaffen. Dass ausgerechnet China nun mit einem Antrag aufwartet, der alles Bisherige in den Schatten stellt, entbehrt nicht einer gewissen Ironie – oder offenbart schlicht die Doppelmoral autoritärer Regime.

Während der Westen sich in endlosen Debatten über Klimaziele und Gendersternchen verliert, baut China systematisch seine technologische und militärische Dominanz aus. Die 200.000-Satelliten-Initiative ist nur das jüngste Beispiel für eine Strategie, die auf langfristige Machtprojektion setzt. Europa und Deutschland täten gut daran, diese Entwicklung nicht als ferne Zukunftsmusik abzutun, sondern als das zu erkennen, was sie ist: ein weiterer Schritt im globalen Ringen um die Vorherrschaft – diesmal nicht auf der Erde, sondern darüber.

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