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29.01.2026
05:40 Uhr

Der aufgeblähte Staat: Wie Deutschland seine produktive Wirtschaft systematisch erdrosselt

Was sich derzeit in der Bundesrepublik vollzieht, gleicht einem schleichenden wirtschaftspolitischen Staatsstreich. Während Bundeskanzler Friedrich Merz noch vor wenigen Monaten vollmundig von Bürokratieabbau und einem schlanken Staat schwadronierte, wächst der deutsche Verwaltungsapparat mit atemberaubender Geschwindigkeit weiter. Die Transformation der einst florierenden Marktwirtschaft in eine regelrechte Kommandowirtschaft schreitet unaufhaltsam voran – und die Bürger schauen zu, als ginge sie das alles nichts an.

Der fiskalpolitische Sündenfall

Man erinnere sich an jene denkwürdigen Tage zwischen der Bundestagswahl und der Regierungsbildung im vergangenen Jahr. In diesem machtpolitischen Vakuum beging der abgewählte Bundestag fundamentale Regelbrüche, die das fiskalische Fundament der Republik nachhaltig erschütterten. Die faktische Aushöhlung der Schuldenbremse durch die Etablierung immer neuer Sondervermögen und Buchhaltungstricks öffnete dem Staat Tür und Tor für eine beispiellose Schuldenorgie.

Die Legitimierung dieser Finanzierungstricks ist nichts anderes als ein Freibrief für den unkontrollierten Ausbau des Verwaltungswesens, des Sozialstaates und wirtschaftspolitischer Interventionen auf Pump. Der Steuerzahler steht für diese haushaltspolitische Entgrenzung gerade, während der Kapitalmarkt dank des hypothetisch unbegrenzten Backstops der Europäischen Zentralbank sperrangelweit offensteht. Der Fiat-Kredit fließt in Strömen, der Staatssektor expandiert – und verdrängt dabei systematisch die produktiven Kräfte der Gesellschaft.

Merz' hohle Versprechen

Friedrich Merz, der sich gerne als Wirtschaftsexperte inszeniert, nutzte die Tage der Regierungsbildung, um Einblicke in seine politische Agenda zu gewähren. Neben den üblichen Minimalphrasen vom "Umschalten in den Wachstumsmodus" und einer "Investitionsoffensive" bemühte er auch den medientaktischen Klassiker schlechthin: den Bürokratieabbau. Welch eine Farce!

Bürokratieabbau klingt zunächst nach Bürgernähe und suggeriert einen seriösen Umgang mit öffentlichem Geld. Ein schlanker Staat wäre tatsächlich ein Ausweis ernsthafter Fiskalpolitik und würde garantieren, dass der private Sektor – der eigentliche Leistungsbereich einer Gesellschaft – nicht unnötig mit Dokumentationspflichten und bürokratischer Fronarbeit belastet wird. Doch was Merz verkündet und was tatsächlich geschieht, könnte unterschiedlicher kaum sein.

Die öffentliche Verwaltung zählt inzwischen 5,5 Millionen Beschäftigte – ein gigantischer Apparat, der die hochfliegenden Pläne der Politik Lügen straft.

Die Realität: Ein explodierender Staatsapparat

Das gigantische Sondervermögen aus zusätzlichen 50 Milliarden Euro Schulden im Jahr muss administrativ unter die Menschen gebracht werden. Tausende einzelne Subventionsprojekte wollen geprüft, genehmigt und kontrolliert werden. Dazu braucht es massive bürokratische Verstärkung – das war Merz und seinem Vizekanzler Klingbeil durchaus bewusst, als sie die Erzählung vom schlanken Staat in ihre Medienspiele einwoben.

Hinzu kommt der Aufbau einer veritablen Militärproduktion neben der ohnehin schon kostspieligen grünen Kunstökonomie. Der Wehretat der Bundesrepublik beträgt im laufenden Jahr stolze 120 Milliarden Euro. Die Verteilung dieser zusätzlichen Gelder erfordert gleichermaßen zusätzliche öffentliche Verwaltung – von der ministeriellen Ebene bis hinunter zur unmittelbaren Verteilungsarbeit in den Kommunen.

Die erschreckenden Zahlen

Allein bis zum Ende des dritten Quartals 2025 wurde der Personalbestand im Bereich öffentliche Dienstleistungen, Erziehung und Gesundheit um 205.000 Personen aufgestockt. Ohne diese Jobs in irgendeiner Form abwerten zu wollen, muss dennoch darauf hingewiesen werden, dass es sich um soziale Dienstleistungen handelt, die zunächst aus der Wertschöpfung des privaten Sektors finanziert werden müssen. Geld, das erwirtschaftet werden muss, bevor es verteilt werden kann.

Im verarbeitenden Gewerbe hingegen, dem eigentlichen Kraftzentrum der deutschen Wirtschaft, wurden im vergangenen Jahr etwa 143.000 Stellen gestrichen. Inzwischen arbeiten weniger als acht Millionen Menschen in diesem fundamentalen Sektor. Allein die Automobilindustrie baute über 60.000 Arbeitsplätze ab – das entspricht sechs Prozent der gesamten Belegschaft am Standort Deutschland. Ein dramatischer Absturz des Produktionsgeschehens, das seit 2018 über alle Industriesektoren verteilt über 15 Prozent seines Volumens verloren hat.

Die Ursachen des ökonomischen Niedergangs

Die Gründe für diesen wirtschaftlichen Absturz sind hinlänglich bekannt und oft diskutiert: die selbst ausgelöste Energiekrise am Standort, die hohen fiskalischen Lasten sowie der Druck im Auslandsgeschäft durch die Konkurrenz aus China, Indien oder den USA. Diese Länder werden nicht dem Regulierungsdruck ausgesetzt, den sowohl der deutsche Staat als auch die Europäische Union kontinuierlich erhöhen.

Was versprach Friedrich Merz im April des vergangenen Jahres? Man wolle die Wirtschaft bei den Bürokratielasten, die laut ifo-Institut weit gefasst etwa 146 Milliarden Euro im Jahr betragen, um 25 Prozent entlasten und gleichzeitig den Personalbestand im öffentlichen Dienst um acht Prozent reduzieren. Ahnungslosigkeit oder dreiste Lüge? Das Maß an Dreistigkeit, mit dem Merz die politische Realität gerade an dieser Stelle verbog, ist mit Blick auf das tatsächliche Wachstum des öffentlichen Dienstes schlichtweg frappierend.

Die fatale Asymmetrie

Die Menschen wandern aus reinem Selbstschutz aus den produktiven Bereichen der Ökonomie in den Staatsapparat ab – ausgerechnet in jenen Bereich, der der größte Zerstörer ökonomischer Leistungsfähigkeit ist. Deutschland sieht sich einer tiefgreifenden ökonomischen Asymmetrie gegenüber, die von der Politik nicht etwa bekämpft, sondern bewusst verschärft wird.

Der Aufbau des deutschen Staatsapparats hat die Staatsquote auf über 50 Prozent in die Höhe getrieben. Was uns das zeigt? Die sozialen Verwerfungen im Land, die von der Politik herbeigeführte Energiekrise mit anschließender Deindustrialisierung, sollen mit billigem Kredit übermalt werden. Mehr Staat, weniger Privatwirtschaft – das ist die Devise dieser Regierung.

Schulden als Flucht vor der Realität

Neue Staatsschulden sind dabei nichts anderes als die Bestätigung des Verdachts, dass die Politik den dringend notwendigen Reformdruck zurückweist und die Schäden der Verzögerung kommenden Generationen in die Bücher schreibt. Die Nettoneuverschuldung wird in diesem Jahr unter Berücksichtigung der Buchhaltungstricks des Finanzministers auf über 5,5 Prozent steigen.

Gelingt diese Schuldencamouflage, gewinnt die Politik Zeit. Zeit, die sie im aussichtslosen Kampf gegen die ökonomische Realität der grünen Transformation dringend benötigt. Doch wie lange kann es der Bundesregierung gelingen, gesellschaftlich zwingende Reformen mit der Kreditpumpe in die Zukunft zu verschieben?

Das drohende Fiasko

Die sozialen Kosten der Politik offener Grenzen und der verzögerten Anpassung des Wohlfahrtsstaates an die ökonomische Realität des Landes summieren sich zu einem sozioökonomischen Fiasko, das sich abrupt entfalten wird, sobald der Kapitalmarkt die deutsche Kreditwürdigkeit infrage stellt. Dann wird das Kartenhaus in sich zusammenfallen – und die Rechnung werden jene bezahlen müssen, die heute noch fleißig arbeiten und Steuern zahlen.

Was wir erleben, ist nicht weniger als die schleichende Transformation einer einst prosperierenden Volkswirtschaft in eine Kommandowirtschaft nach sozialistischem Vorbild. Die Geschichte lehrt uns, wohin solche Experimente führen. Doch offenbar muss jede Generation ihre eigenen bitteren Erfahrungen machen.

In Zeiten solcher wirtschaftlicher Unsicherheit und einer Politik, die systematisch die produktiven Kräfte der Gesellschaft schwächt, gewinnt die Absicherung des eigenen Vermögens an Bedeutung. Physische Edelmetalle wie Gold und Silber haben sich über Jahrhunderte als verlässlicher Wertspeicher erwiesen – unabhängig von politischen Experimenten und staatlicher Schuldenwirtschaft. Als Beimischung zu einem breit gestreuten Portfolio können sie einen wichtigen Beitrag zur Vermögenssicherung leisten.

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