
Drehtür-Migration: Tausende kassieren Rückkehrprämie – und kommen einfach wieder
Was wie ein schlechter Witz klingt, ist bittere Realität deutscher Migrationspolitik: Der Staat zahlt Einwanderern hohe Summen, damit sie freiwillig in ihre Heimatländer zurückkehren – nur um sie wenige Jahre später erneut willkommen zu heißen. Die jüngsten Zahlen des Bundesinnenministeriums offenbaren ein System, das an Absurdität kaum zu überbieten ist.
Magere Bilanz trotz üppiger Prämien
Gerade einmal 16.576 Personen nahmen im Jahr 2025 am staatlichen Rückkehrförderprogramm REAG/GARP teil. Eine Zahl, die angesichts der Hunderttausenden Ausreisepflichtigen in Deutschland geradezu lächerlich erscheint. Immerhin: Im Vergleich zum Vorjahr mit 10.358 freiwilligen Rückkehrern ist ein Anstieg zu verzeichnen. Doch was bedeutet das schon, wenn gleichzeitig die Grenzen weiterhin löchrig wie ein Schweizer Käse bleiben?
Die Hauptherkunftsländer der Rückkehrer sprechen Bände: Die Türkei führt mit 4.432 Personen die Liste an, gefolgt von Syrien mit 3.678 Rückkehrern. Russland, Georgien und der Irak komplettieren die Statistik. Bemerkenswert ist dabei, dass ausgerechnet aus Syrien – einem Land, das die Bundesregierung jahrelang als zu gefährlich für Abschiebungen einstufte – nun Menschen freiwillig zurückkehren.
Der Preis der Freiwilligkeit: Tausende Euro pro Kopf
Die Großzügigkeit des deutschen Steuerzahlers kennt offenbar keine Grenzen. Das Rückkehrprogramm sieht folgende Leistungen vor:
Pro erwachsener Person: 1.000 Euro Einmalzahlung, 200 Euro Reisekostenpauschale, dazu das Flug- oder Busticket sowie die Fahrtkosten zum Abfahrtsort. Für Minderjährige gibt es immerhin noch die Hälfte. Eine Familie kann so bis zu 4.000 Euro kassieren – wohlgemerkt zusätzlich zu den Transportkosten.
Doch damit nicht genug: Wer medizinische Unterstützung benötigt, erhält bis zu 2.000 Euro für Behandlungen in den ersten drei Monaten nach der Ankunft im Heimatland. Rollstuhlservice, medizinische Begleitpersonen – alles inklusive. Man könnte meinen, der deutsche Staat organisiere hier Luxusreisen statt Rückführungen.
Die Hintertür steht sperrangelweit offen
Der eigentliche Skandal verbirgt sich jedoch in einer anderen Zahl: Mehr als 15.000 der freiwilligen Rückkehrer sind in den vergangenen zehn Jahren wieder nach Deutschland eingereist. Sie haben die Prämie kassiert, sind in ihre Heimat zurückgekehrt – und stehen nun erneut vor deutschen Behörden. Ein Geschäftsmodell, das seinesgleichen sucht.
Liegt die freiwillige Ausreise länger als fünf Jahre zurück, müssen die Rückkehrer das erhaltene Geld nicht einmal zurückzahlen.
Man muss sich diese Regelung auf der Zunge zergehen lassen: Der Staat finanziert die Ausreise, und wer clever genug ist, fünf Jahre zu warten, darf ohne jegliche Konsequenzen zurückkehren. Das Geld ist futsch, der Migrant wieder da. Ein System, das geradezu zur Ausnutzung einlädt.
Symptom einer gescheiterten Politik
Diese Zahlen sind mehr als nur eine statistische Randnotiz – sie sind das Symptom einer Migrationspolitik, die über Jahre hinweg jegliche Konsequenz vermissen ließ. Während die neue Bundesregierung unter Friedrich Merz vollmundige Versprechen zur Migrationswende macht, zeigt die Realität ein anderes Bild. Die Strukturen, die solche Absurditäten ermöglichen, bestehen fort.
Die Frage, die sich jeder Steuerzahler stellen muss, lautet: Wie lange wollen wir uns diese kostspielige Farce noch leisten? Jeder Euro, der in dieses löchrige System fließt, fehlt an anderer Stelle – in Schulen, Krankenhäusern, bei der Infrastruktur. Es ist höchste Zeit, dass die Politik aufhört, den Bürgern Sand in die Augen zu streuen, und endlich eine Migrationspolitik umsetzt, die diesen Namen auch verdient.

- Kettner Edelmetalle News
- Finanzen
- Wirtschaft
- Politik











