
Eklat bei Ford: Trump kontert Beleidigung mit obszöner Geste – Arbeiter gefeuert und zum Volkshelden stilisiert
Was sich in einem Ford-Werk in Michigan abspielte, gleicht einem Lehrstück über den Zustand der amerikanischen Gesellschaft. US-Präsident Donald Trump, der das F-150-Montagewerk besuchte, wurde von einem Gewerkschaftsmitglied aufs Übelste beschimpft – und reagierte mit einer Direktheit, die man von einem Staatsmann nicht unbedingt erwarten würde. Der Vorfall offenbart einmal mehr die tiefe Spaltung, die das Land durchzieht.
Der Zwischenfall im Detail
Ein Handyvideo dokumentiert die brisante Szene: Während Trump durch die Produktionshallen geführt wird, brüllt ihm der 40-jährige Fabrikarbeiter TJ Sabula den Vorwurf entgegen, er sei ein „Pädophilenschützer" – eine Anspielung auf Trumps frühere Bekanntschaft mit dem verurteilten Sexualstraftäter Jeffrey Epstein. Die Reaktion des Präsidenten ließ nicht lange auf sich warten. Trump hob mahnend den Zeigefinger, entgegnete zweimal „fuck you" und zeigte beim Weggehen den Mittelfinger.
Man mag von Trumps Reaktion halten, was man will – doch eines steht fest: Wer den mächtigsten Mann der westlichen Welt derart provoziert, muss mit Konsequenzen rechnen. Sabula wurde umgehend von Ford suspendiert. Dass er sich nun als Opfer politischer Repression inszeniert, entbehrt nicht einer gewissen Ironie.
Crowdfunding macht Provokateur zum Millionär
Die amerikanische Linke hat ihren neuen Helden gefunden. Auf der Spendenplattform GoFundMe wurden innerhalb kürzester Zeit über 200.000 US-Dollar für den suspendierten Arbeiter gesammelt – mit Einzelspenden von bis zu 5.000 Dollar. Sabula selbst zeigt sich unbeeindruckt und verkündet großspurig, er habe „Trump vor seinen Freunden bloßgestellt".
„Ich glaube, ich habe Trump vor seinen Freunden bloßgestellt."
Diese Aussage offenbart die ganze Selbstgefälligkeit eines Mannes, der offenbar glaubt, mit einer öffentlichen Beleidigung des Staatsoberhaupts einen Akt des Widerstands vollbracht zu haben. Dass er dafür nun finanziell belohnt wird, sagt mehr über den Zustand der amerikanischen Gesellschaft aus als über Trump selbst.
Das Weiße Haus verteidigt den Präsidenten
Kommunikationschef Steven Cheung stellte sich erwartungsgemäß hinter seinen Chef. Er bezeichnete den Zwischenrufer als „verrückten Menschen" und betonte, Trump habe „angemessen und unmissverständlich" reagiert. Eine Einschätzung, die man durchaus teilen kann – wer austeilt, muss auch einstecken können.
Ford selbst hüllte sich in Schweigen, was angesichts der politischen Brisanz des Vorfalls kaum überrascht. Der Automobilkonzern, der seit Jahrzehnten Marktanteile verliert, hat wahrlich andere Sorgen, als sich in politische Grabenkämpfe hineinziehen zu lassen. Bemerkenswert ist jedoch, dass die übrigen Mitarbeiter Trump freundlich empfingen, sich mit ihm fotografieren ließen und ihm zujubelten.
Ein Symptom der gesellschaftlichen Spaltung
Der Vorfall wirft grundsätzliche Fragen auf. Wie weit darf politischer Protest gehen? Ist es legitim, einen amtierenden Präsidenten während eines offiziellen Besuchs mit derart schweren Vorwürfen zu konfrontieren? Die Antwort sollte eigentlich klar sein: In einer zivilisierten Gesellschaft gibt es Grenzen des Anstands, die auch für politische Gegner gelten.
Dass Trump nicht wie ein stoischer Staatsmann reagierte, sondern mit der gleichen Münze zurückzahlte, mag man kritisieren. Doch es zeigt auch seine Authentizität – eine Eigenschaft, die ihn bei seinen Anhängern so beliebt macht und seine Gegner zur Weißglut treibt. Der Mann im Weißen Haus ist kein geschliffener Politiker, der jede Provokation mit einem diplomatischen Lächeln quittiert. Er ist ein Kämpfer, der zurückschlägt.
Die eigentliche Frage, die dieser Vorfall aufwirft, ist eine andere: Wie konnte es so weit kommen, dass ein einfacher Fabrikarbeiter glaubt, den Präsidenten der Vereinigten Staaten ungestraft als „Pädophilenschützer" beschimpfen zu können – und dafür auch noch zum Volkshelden stilisiert wird? Die Antwort liegt in der jahrelangen Dämonisierung Trumps durch Medien und politische Gegner, die jedes Maß verloren haben.

- Kettner Edelmetalle News
- Finanzen
- Wirtschaft
- Politik











