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20.01.2026
15:36 Uhr

Evangelische Kirche im Rheinland etabliert Meldestelle gegen Rassismus – Denunziantentum im Gewand der Nächstenliebe?

Die Evangelische Kirche im Rheinland hat eine neue Meldestelle eingerichtet, bei der sich Mitarbeitende über vermeintliche rassistische Erfahrungen im kirchlichen Kontext beschweren können. Was auf den ersten Blick wie ein wohlmeinender Schritt zur Bekämpfung von Diskriminierung erscheinen mag, wirft bei genauerer Betrachtung erhebliche Fragen auf. Denn die Grenze zwischen berechtigter Kritik und institutionalisiertem Denunziantentum verschwimmt in Deutschland zunehmend – und nun offenbar auch in den Reihen der protestantischen Kirche.

Empowerment-Netzwerk und Meldestelle: Die neuen Strukturen

Bereits im Juli 2025 wurde die Meldestelle nach Angaben der Landeskirche eingerichtet. Sie soll Betroffenen Beratung, Unterstützung und Orientierung bieten. Zeitnahe Gespräche sowie Hinweise auf weitere Unterstützungsangebote innerhalb kirchlicher Strukturen seien vorgesehen. Ergänzend dazu wurde ein sogenanntes Empowerment-Netzwerk aufgebaut, das Raum für Austausch und die Entwicklung von Strategien für den kirchlichen Alltag bieten soll. Ein erstes Treffen fand bereits im Herbst 2025 statt, weitere Aktivitäten sind für das laufende Jahr geplant.

Vizepräses Antje Menn begründete den Schritt mit einem grundsätzlichen Befund, der aufhorchen lässt:

„Rassismus ist kein Randphänomen in unserer Gesellschaft, sondern eine Realität mittendrin. Leider auch in kirchlichen Zusammenhängen. Rassismus widerspricht der Botschaft der Bibel. Rassismus widerspricht unserem Glauben."

Die Inflation der Meldestellen

Man reibt sich verwundert die Augen. Wie viele Meldestellen braucht dieses Land eigentlich noch? Die Bundesrepublik hat in den vergangenen Jahren eine regelrechte Industrie von Beschwerdestellen, Antidiskriminierungsbeauftragten und Meldeportalen hervorgebracht. Was einst als Instrument gegen tatsächliche Diskriminierung gedacht war, mutiert zunehmend zu einem Werkzeug der sozialen Kontrolle und des gegenseitigen Anschwärzens.

Die evangelische Kirche, die sich in den vergangenen Jahren ohnehin immer weiter von ihrem eigentlichen Kernauftrag – der Verkündigung des Evangeliums – entfernt hat, springt nun auf diesen Zug auf. Statt sich um die spirituellen Bedürfnisse ihrer schwindenden Gemeinde zu kümmern, etabliert man lieber Strukturen, die an dunklere Kapitel der deutschen Geschichte erinnern mögen. Die Parallelen zur Stasi-Mentalität, bei der Nachbarn Nachbarn bespitzelten und Kollegen Kollegen denunzierten, sind für manchen Beobachter kaum zu übersehen.

Der schleichende Mitgliederschwund als Symptom

Die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache: Alle 47 Sekunden tritt in Deutschland ein Mensch aus der katholischen oder evangelischen Kirche aus. Die Mitgliederzahlen schrumpfen seit Jahren dramatisch. Doch statt sich zu fragen, warum immer mehr Menschen der Institution den Rücken kehren, beschäftigt sich die Kirchenführung lieber mit ideologischen Projekten, die mit dem christlichen Glauben bestenfalls am Rande zu tun haben.

Die Meldestelle solle zu einem „Kulturwandel innerhalb der Kirche" beitragen, so Vizepräses Menn. Rassismus solle „nicht individualisiert oder unsichtbar gemacht werden, sondern als Realität auch im kirchlichen Kontext ernst genommen werden". Doch ist Rassismus tatsächlich ein derart gravierendes Problem innerhalb der evangelischen Kirche, dass es einer eigenen Meldestelle bedarf? Oder handelt es sich hier um eine weitere Auswüchse jener woken Ideologie, die längst alle gesellschaftlichen Institutionen durchdrungen hat?

Die Verwässerung des Rassismus-Begriffs

Was einst als Rassismus galt – die systematische Unterdrückung und Diskriminierung von Menschen aufgrund ihrer Hautfarbe oder ethnischen Herkunft – wird heute inflationär auf jede Form von Unbehagen oder subjektiv empfundener Kränkung ausgeweitet. Eine kritische Bemerkung, ein ungeschickter Kommentar, ja selbst ein vermeintlich falscher Blick kann heute als „rassistisch" gebrandmarkt werden. Diese Verwässerung des Begriffs schadet letztlich jenen, die tatsächlich unter echter Diskriminierung leiden.

Die evangelische Kirche, die sich einst als moralische Instanz verstand, hat sich längst dem Zeitgeist unterworfen. Statt die Botschaft Christi zu verkünden, predigt man nun die Dogmen der Identitätspolitik. Statt Nächstenliebe zu praktizieren, etabliert man Meldestrukturen. Statt Versöhnung zu fördern, schürt man Misstrauen.

Ein Blick in die Geschichte

Es ist bemerkenswert, dass ausgerechnet die evangelische Kirche, die im Dritten Reich mit den „Deutschen Christen" eine erschreckende Nähe zum nationalsozialistischen Regime zeigte, sich heute als Vorkämpferin gegen Rassismus inszeniert. Die Bekennende Kirche, jene mutigen Christen, die sich dem Regime widersetzten, waren damals eine Minderheit. Die Mehrheit der Kirchenführung arrangierte sich mit den Machthabern – wie sie es offenbar auch heute wieder tut, nur eben mit anderen ideologischen Vorzeichen.

Die Frage, die sich stellt, ist nicht, ob Rassismus bekämpft werden sollte – selbstverständlich sollte er das. Die Frage ist vielmehr, ob Meldestellen und Empowerment-Netzwerke das richtige Mittel sind, oder ob sie nicht vielmehr ein Klima des Misstrauens und der Denunziation fördern. Die Geschichte lehrt uns, wohin solche Strukturen führen können, wenn sie erst einmal etabliert sind.

Fazit: Kirche am Scheideweg

Die evangelische Kirche steht an einem Scheideweg. Sie kann sich weiter dem Zeitgeist anbiedern und ihre ohnehin schwindende Relevanz durch ideologische Projekte zu kompensieren versuchen. Oder sie kann sich auf ihre eigentliche Aufgabe besinnen: den Menschen Trost, Orientierung und spirituelle Heimat zu bieten. Die Einrichtung einer Meldestelle gegen Rassismus mag gut gemeint sein – doch der Weg zur Hölle ist bekanntlich mit guten Vorsätzen gepflastert.

Für viele Gläubige dürfte diese Entwicklung ein weiterer Grund sein, der Institution endgültig den Rücken zu kehren. Denn wer braucht schon eine Kirche, die sich mehr um politische Korrektheit sorgt als um das Seelenheil ihrer Schäfchen?

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