
Trump eskaliert Konflikt mit Iran: „Massive Armada" bereits unterwegs
Die Spannungen zwischen Washington und Teheran erreichen einen neuen Höhepunkt. US-Präsident Donald Trump hat dem Iran mit einem verheerenden Militärschlag gedroht und fordert das Regime ultimativ auf, an den Verhandlungstisch zurückzukehren. Die Botschaft könnte kaum deutlicher sein: Entweder der Iran fügt sich – oder er wird die Konsequenzen tragen.
Flugzeugträger USS Abraham Lincoln führt Flottenverband an
In einem Beitrag auf seiner Plattform Truth Social ließ Trump keinen Zweifel an der Ernsthaftigkeit seiner Drohung. Eine „massive Armada" unter Führung des Flugzeugträgers USS Abraham Lincoln befinde sich bereits auf dem Weg in die Region. Das militärische Aufgebot sei größer als jenes, das kürzlich nach Venezuela entsandt wurde, und bereit, „seine Mission mit Geschwindigkeit und Gewalt zu erfüllen, falls nötig".
„Die Zeit läuft ab", schrieb der US-Präsident unmissverständlich. Der Iran müsse „schnell an den Verhandlungstisch kommen" und ein Abkommen schließen, das die Entwicklung iranischer Atomwaffen ein für alle Mal ausschließe.
Verweis auf „Operation Midnight Hammer"
Trump erinnerte an die militärische Aktion vom vergangenen Juni, die unter dem Codenamen „Operation Midnight Hammer" durchgeführt wurde. Bei diesem Angriff auf mehrere iranische Atomanlagen sei es zu „einer großen Zerstörung im Iran" gekommen. Die USA hatten damals verkündet, die wichtigsten nuklearen Anreicherungsanlagen des Landes seien „vollständig und total zerstört worden".
„Der nächste Angriff wird weit schlimmer sein! Lassen Sie das nicht noch einmal geschehen."
Diese Worte lassen wenig Interpretationsspielraum. Trump demonstriert einmal mehr, dass er bereit ist, amerikanische Militärmacht einzusetzen, um seine außenpolitischen Ziele durchzusetzen – eine Haltung, die sich fundamental von der zögerlichen Politik seiner Vorgänger unterscheidet.
Widersprüchliche Signale aus Teheran
Während Trump behauptet, der Iran habe „mehrmals angerufen" und wolle verhandeln, weist der iranische Außenminister Abbas Araghtschi diese Darstellung entschieden zurück. Laut staatlichen iranischen Medien habe er in den vergangenen Tagen weder mit dem US-Sondergesandten Steve Witkoff in Kontakt gestanden noch Verhandlungen angefragt.
Ein hochrangiger US-Beamter erklärte hingegen, das Weiße Haus sei „offen für Verhandlungen mit dem Iran". Diese widersprüchlichen Aussagen verdeutlichen die komplizierte diplomatische Gemengelage, in der sich beide Seiten befinden.
Proteste im Iran verschärfen die Lage
Die Situation wird zusätzlich durch die innenpolitische Krise im Iran angeheizt. Seit Ende Dezember erschüttern massive Proteste das Land, die zunächst durch die desolate Wirtschaftslage ausgelöst wurden. Mittlerweile fordern die Demonstranten jedoch offen den Sturz der Führung. Trump hatte dem Regime mehrfach mit militärischem Eingreifen gedroht, sollte es nicht aufhören, Demonstranten zu töten.
Die Geschichte wiederholt sich auf bemerkenswerte Weise: Bereits während seiner ersten Amtszeit hatte Trump das internationale Atomabkommen von 2015 aufgekündigt – jenes Abkommen, in dem sich Teheran verpflichtet hatte, sein Atomprogramm einzuschränken. Nun steht die Welt erneut vor der Frage, ob Diplomatie oder militärische Gewalt den Konflikt lösen wird.
Eines steht fest: Die kommenden Wochen werden zeigen, ob der Iran dem amerikanischen Druck nachgibt oder ob die Region in einen weiteren bewaffneten Konflikt schlittert. Die „massive Armada" ist jedenfalls bereits unterwegs.

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