
Wenn der Staat zum gierigsten Erben wird: Die schleichende Enteignung der Deutschen
Es ist ein Schauspiel, das sich in regelmäßigen Abständen wiederholt: Kaum liegt ein Mensch unter der Erde, steht der Fiskus schon mit gezücktem Stift bereit, um seinen Anteil einzufordern. Die Erbschaftsteuer – von ihren Befürwortern gerne als Instrument der "sozialen Gerechtigkeit" verkauft – entpuppt sich bei näherer Betrachtung als das, was sie wirklich ist: institutionalisierter Neid im Behördenkostüm.
Die Lebenslüge von der Chancengleichheit
Die Verfechter einer verschärften Erbschaftsteuer argumentieren mit wohlklingenden Begriffen wie "Leistungsgerechtigkeit" und "Chancengleichheit". Doch hinter dieser rhetorischen Fassade verbirgt sich eine gefährliche Ideologie, die das Fundament unserer Gesellschaft untergräbt. Denn was bedeutet es eigentlich, wenn der Staat sich anmaßt, über die Verteilung von Familienvermögen zu entscheiden?
Die Wahrheit ist unbequem, aber sie muss ausgesprochen werden: Eine Steuer, die Familienunternehmen zur Zerschlagung oder zum Notverkauf zwingt, schafft keine Chancen – sie vernichtet sie systematisch. Sie belohnt den schnellen Ausverkauf an internationale Investoren und bestraft jene, die bleiben und Verantwortung übernehmen wollen. Von Nachhaltigkeit kann hier keine Rede sein.
Familienunternehmen: Das Rückgrat der deutschen Wirtschaft
Was die Befürworter höherer Erbschaftsteuern geflissentlich übersehen, ist die fundamentale Bedeutung von Familienunternehmen für unser Land. Diese Betriebe denken nicht in Quartalszahlen und Wahlperioden, sondern in Generationen. Sie planen Werkhallen, die nicht morgen, sondern in dreißig Jahren noch stehen sollen. Sie vergeben Lehrstellen auch dann, wenn der wirtschaftliche Gegenwind ins Gesicht bläst.
Erben ist für diese Unternehmer kein Lottogewinn, sondern eine Übergabe von Verantwortung – vergleichbar mit einem Staffelstab, der an das nächste Team weitergereicht wird, nicht mit einem Goldbarren auf dem Banktresen. Wer das Erben misstrauisch beäugt, misstraut dieser Logik des langfristigen Denkens und der generationenübergreifenden Verantwortung.
Die Mehrfachbesteuerung als staatlicher Raubzug
Besonders perfide erscheint die Erbschaftsteuer, wenn man bedenkt, dass das zu vererbende Vermögen in den allermeisten Fällen bereits mehrfach versteuert wurde: als Einkommen, als Vermögen, durch Mehrwertsteuer auf Konsumgüter. Der Staat hat an jedem Schritt der Vermögensbildung bereits kräftig mitverdient – und nun soll er auch noch am Ende die Hand aufhalten?
„Bei der Erbschaftssteuer ist der Staat jetzt schon übergriffig. Auf Versteuertes und dann gespartes Geld und Kleinst-Immobilien sind davon betroffen. Nichts hat er dabei geleistet und hält die Hand auf."
Der Geist des Sozialismus lebt weiter
Man könnte meinen, der Zusammenbruch des Ostblocks hätte die Menschen eines Besseren belehrt. Doch offenbar siegt die Emotion des Neides über alle vernünftigen Einsichten. Was wir derzeit erleben, ist nichts anderes als die Wiederauferstehung sozialistischer Ideen im westlichen Gewand – nur diesmal mit dem freundlichen Gesicht der "Umverteilung" und "Solidarität".
Deutschland hat längst eine gefährliche Grenze überschritten: Immer mehr Menschen nähren sich von der Leistung und dem Geld der Fleißigen und Tüchtigen. Den Leistungsträgern hilft es nichts, noch mehr zu arbeiten – die Ansprüche der anderen werden dadurch nur noch dreister.
Die wahren Profiteure der Erbschaftsteuer
Wer glaubt, eine höhere Erbschaftsteuer würde zu mehr Gerechtigkeit führen, der irrt gewaltig. Das eingenommene Geld fließt in einen Staatsapparat, der es nach Gutdünken verteilt – nicht selten ins Ausland, wo es dem politischen Prestige dient, oder in fragwürdige Projekte im Inland. Der Staat als Erbe ist der schlechteste aller Erben: Er bewahrt nicht, er verprasst.
Eine Gesellschaft, die Erben nicht wie Verdächtige behandelt, baut sich ein stabiles Fundament. Sie erkennt an, dass Beständigkeit dort entsteht, wo jemand etwas weiterträgt – nicht dort, wo alles jedes Mal neu verteilt wird. Der Staat sollte Hüter dieser Regeln sein, nicht der größte Miterbe. Denn wo der Fiskus erbt, stirbt oft mehr als nur ein Unternehmer: Es stirbt die Zukunft.
Gold und Silber als Schutz vor staatlichem Zugriff
Angesichts dieser Entwicklungen verwundert es nicht, dass immer mehr Deutsche nach Wegen suchen, ihr hart erarbeitetes Vermögen vor dem Zugriff des Staates zu schützen. Physische Edelmetalle wie Gold und Silber bieten hier eine bewährte Möglichkeit der Vermögenssicherung. Sie sind nicht nur inflationsgeschützt, sondern können auch diskret weitergegeben werden – ein Aspekt, der in Zeiten zunehmender staatlicher Begehrlichkeiten nicht zu unterschätzen ist.
Hinweis: Dieser Artikel stellt keine Steuer- oder Rechtsberatung dar. Die dargestellten Informationen entsprechen der Meinung unserer Redaktion. Jeder Leser ist angehalten, sich bei steuerlichen und rechtlichen Fragen an einen qualifizierten Berater zu wenden. Für Anlageentscheidungen trägt jeder selbst die Verantwortung.

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