Kostenlose Beratung
07930-2699
200.000
Kunden
Sicherer
Versand
Kettner Edelmetalle
06.07.2026
05:44 Uhr

Wenn der Staatsfunk die Opfer zu Tätern macht: Der Fall Anja Kohl

Es gibt Momente im deutschen Fernsehen, in denen die Verdrehung der Realität eine Meisterschaft erreicht, die selbst geübte Beobachter sprachlos zurücklässt. Ein solcher Moment ereignete sich beim „Sonntags-Stammtisch“ des Bayerischen Rundfunks. Dort verwandelte ARD-Journalistin Anja Kohl – ansonsten für Börsenkurse und Aktiencharts zuständig – gebeutelte Journalisten kurzerhand in mutmaßliche Sympathisanten ihrer eigenen Angreifer. Wie kann so etwas passieren? Und warum schweigt die gesamte Runde?

Kopftritte am Rande des AfD-Parteitags – doch wer waren die Täter?

Beginnen wir bei den Fakten, die selbst der Spiegel nicht länger verschweigen konnte. Am Rande des AfD-Parteitags in Erfurt wurden Reporter von Apollo News und der JUNGEN FREIHEIT Opfer einer regelrechten Hetzjagd. Journalisten wurden minutenlang gejagt, zu Boden geschlagen, mindestens einem trat man gegen den Kopf. Flaschen und Farbbeutel flogen. Krankenhauseinlieferungen inklusive. Dem Social-Media-Chef der JUNGEN FREIHEIT, Vadim Derksen, schlug man mit der Faust ins Gesicht und raubte ihm das Handy.

Die Urheber dieser Gewalt? Keineswegs AfD-Anhänger. Es waren Teilnehmer der linksradikalen „Widersetzen“-Demonstration – jener Veranstaltung, zu der Grüne, Linkspartei und SPD aufgerufen hatten und für die die Gewerkschaft Verdi sogar die Busfahrten nach Erfurt finanzierte. Man lasse sich das auf der Zunge zergehen: Mit Beitragsgeldern und Gewerkschaftskassen wird der Nachwuchs für linke Straßengewalt organisiert.

Die perfide Umkehrung im BR-Studio

Anja Kohl begann ihren Beitrag unter der Rubrik „Mein Ärger der Woche“ noch korrekt mit dem Verweis auf „Kopftritte von Gegendemonstranten“. Doch dann kam die Wendung, die alles auf den Kopf stellte. Sie forderte, die AfD solle sich von den Angriffen distanzieren – als hätte die Partei irgendetwas mit den Attacken zu tun.

„Und die AfD hat es nicht geschafft, sich davon zu distanzieren, überhaupt dazu Stellung zu nehmen“, so Kohl. Journalisten müssten geschützt werden, „und man muss dann auch Parteien haben, die sich distanzieren von so einer Sache.“

Man muss diese Logik nicht verstehen – man kann sie nur staunend zur Kenntnis nehmen. Nicht die Organisatoren der Gewaltdemonstration sollen sich distanzieren, nicht Grüne, Linke oder SPD, die zu den Protesten aufriefen. Nein, ausgerechnet die Partei, deren Parteitag Ziel der Blockade war und deren Umfeld die geprügelten Journalisten zuzuordnen sind, soll sich rechtfertigen. Die Wahrheit, dass es sich um Linksextremisten handelte, verschwieg Kohl vollständig.

Und niemand sagt ein Wort

Das eigentlich Verstörende ist nicht der einzelne Ausrutscher einer Moderatorin. Es ist das Schweigen der Runde. Weder Moderator Hans Werner Kilz – einst Chefredakteur von Spiegel und Süddeutscher Zeitung – noch Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger von den Freien Wählern, noch Ex-Skiläufer Christian Neureuther korrigierten die falsche Darstellung. Lediglich Sänger Heinz-Rudolf Kunze soll seine Sitznachbarin verstört angeblickt haben. Ein einzelner fragender Blick als Rest an journalistischer Redlichkeit – mehr blieb nicht übrig.

Der Staatsfunk und sein blinder Fleck

Bezeichnend ist auch, wie ARD und ZDF ansonsten mit dem Vorfall umgingen. Das „Heute-Journal“ verschwieg die Angriffe komplett, die „Tagesschau“ würdigte sie eines Nebensatzes. Man stelle sich für einen Moment vor, die politischen Vorzeichen wären umgekehrt gewesen. Der Aufschrei hätte tagelang die Sendungen dominiert, Talkshows wären vollgestopft mit Betroffenheitsbekundungen. Doch wenn die Opfer der falschen politischen Seite angehören, herrscht Schweigen im Walde.

AfD-Vorsitzende Alice Weidel hatte die Angriffe bereits am Samstag verurteilt und die auffällige Zurückhaltung der übrigen Parteien und Medien kritisiert. Der innenpolitische Sprecher der Unionsfraktion, Alexander Throm, fand klare Worte: „Wer Gewalt gegen Journalisten anwendet, der greift die Demokratie an.“ Der CDU-Abgeordnete Christoph Ploß mahnte, Grüne und Linkspartei seien „auf dem linken Auge blind“ und dürften die Antifa nicht länger verharmlosen.

Wenn Gewalt zum „Zeichen demokratischer Stärke“ verklärt wird

Wie verkommen die politische Debatte inzwischen ist, zeigen die Reaktionen der Ampel-Nachfahren. Das Bündnis „Widersetzen“ billigte die Gewalttaten offen: „Faschisten mit einem Presseausweis sind immer noch Faschisten“, so Sprecher Noa Sander auf die Frage eines Deutschlandfunk-Reporters. Grünen-Chefin Franziska Brantner lobte den Protest als „friedlich“ und als „Zeichen demokratischer Stärke“, um die Prügelattacken beiläufig als „Einzelfall“ abzutun. SPD-Generalsekretär Tim Klüssendorf betonte lieber, wie „friedlich“ es doch insgesamt zugegangen sei.

Diese Sprachregelung folgt einem altbekannten Muster: Was nicht ins Weltbild passt, wird zum bedauerlichen Einzelfall herabgestuft, während man den eigentlichen Gewaltakt in Watte packt. Dass ausgerechnet jene Parteien, die Meinungsfreiheit permanent im Munde führen, bei linker Straßengewalt so kleinlaut werden, spricht Bände.

Ein Weckruf für das Land

Der Fall Anja Kohl ist mehr als eine peinliche Panne im Nachmittagsprogramm. Er ist ein Symptom für den Zustand eines zwangsfinanzierten Rundfunks, der offenkundig nicht mehr in der Lage ist, Täter und Opfer auseinanderzuhalten, sobald politische Sympathien ins Spiel kommen. Ein großer Teil des deutschen Volkes hat das längst durchschaut – und wendet sich enttäuscht ab von einem System, das sich als objektiv geriert, aber Haltung über Wahrheit stellt.

Gewalt gegen Journalisten ist immer ein Angriff auf die Freiheit – ganz gleich, welchem politischen Lager die Betroffenen angehören. Wer diesen Grundsatz nur dann hochhält, wenn es der eigenen Agenda dient, hat den Kern der Pressefreiheit nicht verstanden. Die Konsequenz kann nur lauten: Es braucht endlich eine ehrliche Auseinandersetzung mit linksextremer Gewalt – und einen Rundfunk, der die Realität abbildet, statt sie umzudeuten.

Wissenswertes zum Thema

Erhalten Sie kostenlose Tipps um Ihr Vermögen zu schützen und als erster von neuen Produkten zu erfahren

Sie möchten regelmäßig über Produktneuheiten, spannende Finanznachrichten und exklusive Sonderangebote informiert werden? Dann melden Sie sich hier für den kostenfreien Kettner Edelmetalle Newsletter an.

Durch Eingabe Ihrer E-Mail-Adresse und Anklicken des Buttons „Abschicken“ geben Sie die folgende Einwilligungserklärung ab: „Ich bin damit einverstanden, per E-Mail über Produktneuheiten, spannende Finanznachrichten und exklusive Sonderangebote informiert zu werden und willige daher in die Verarbeitung meiner E-Mail-Adresse zum Zwecke der Zusendung des Newsletters ein. Diese Einwilligung kann ich jederzeit und ohne Angabe von Gründen mit Wirkung für die Zukunft widerrufen. Die Rechtmäßigkeit der bis zum Widerruf erfolgten Verarbeitung bleibt im Falle des Widerrufs unberührt.“

Willst du Teil unserer Erfolgsstory sein?

Werde jetzt Teil vom #TeamGold

Offene Stellen