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Kettner Edelmetalle
17.09.2026
08:00 Uhr

Geleakte Fotos: Wie hart Irans Raketen die US-Basen wirklich treffen

Zerfetzte Flugzeughecks, ausgebrannte Container, Trümmer hinter Betonwänden: Fotos, die US-Soldaten laut Medienberichten anonym an CBS News weitergaben, zeigen die Schäden auf amerikanischen Stützpunkten in Saudi-Arabien und Kuwait. Sie erscheinen nur Tage nach einem offiziellen Pentagon-Bericht, der erstmals das Ausmaß der Verluste im Iran-Krieg beziffert. Und das Bild, das sich daraus ergibt, passt kaum zu den Siegesmeldungen aus Washington.

Ein zerstörter Radarflieger als Symbol

Berichten zufolge zeigt eines der Bilder ein schwer beschädigtes E-3-Sentry-Frühwarnflugzeug auf der Prince Sultan Air Base bei Riad. Die Faktenprüfer von Snopes verglichen die Aufnahmen mit bereits im März verifizierten Fotos und fanden Hinweise auf die Landebahn 35L des Stützpunkts – eine unabhängige Bestätigung jedes einzelnen Bildes sei jedoch kaum möglich, weil das US-Militär Informationen über Schäden streng kontrolliere.

Weitere Aufnahmen sollen Zerstörungen in Camp Arifjan und Camp Buehring in Kuwait dokumentieren. Ein Militärangehöriger beschrieb die Lage nach Angaben des Military Watch Magazine so:

„Wir stehen da mit geschlossenen Augen und werden ins Gesicht geschlagen. Wir verteidigen diese Basen nicht. Wir schauen nur zu, wie sie zerstört werden.“

Der Pentagon-Bericht liefert die Zahlen

Der Krieg begann Ende Februar 2026 mit amerikanisch-israelischen Angriffen auf den Iran – unter dem Codenamen „Operation Epic Fury“. Am 14. September legte der Generalinspekteur des US-Verteidigungsministeriums erstmals eine amtliche Bilanz für den Zeitraum bis 30. Juni vor.

Die Zahlen aus dem Bericht, wie sie internationale Medien wiedergeben:

  • Dutzende bemannte und unbemannte Flugzeuge zerstört oder beschädigt – darunter bis zu 30 MQ-9-Reaper-Drohnen, vier F-15E, eine A-10 und mehrere Helikopter
  • Hunderte Gebäude und Anlagen beschädigt oder zerstört
  • 18 getötete US-Soldaten (Stand 27. August), die Zahl der Verwundeten stieg von 417 auf 774
  • Laut BBC-Analysen vom Juni wurden mindestens 20 US-Militärstandorte getroffen; Iran attackierte Einrichtungen in acht Ländern

Besonders bitter für das Pentagon: Getroffen wurden nicht nur Baracken, sondern Radaranlagen, Tankflugzeuge und Aufklärungsmaschinen – also genau jene teuren Hochwertsysteme, ohne die moderne Luftkriegsführung nicht funktioniert.

Warum das in Deutschland ankommt

Kritiker der Kriegsentscheidung sehen darin das Ergebnis einer massiven Fehleinschätzung iranischer Fähigkeiten. Die Regierung in Washington verweist dagegen weiter auf militärische Erfolge gegen Teherans Infrastruktur. Fest steht: Der Konflikt dauert länger, als viele Planer offenbar erwarteten.

Und er schlägt bis an die deutsche Tankstelle durch. Berichten zufolge kletterte Brent-Öl zuletzt in Richtung 90 bis 100 Dollar, während Schiffe in der Straße von Hormus angegriffen wurden. Gold notierte Anfang September laut Medienberichten um 4.300 Dollar je Unze – ein Niveau, das man vor wenigen Jahren für undenkbar hielt.

Für Bürger, die Inflation, Energiepreise und schuldenfinanzierte Programme der Bundesregierung ohnehin schon schultern, ist das keine ferne Weltpolitik, sondern eine Rechnung, die im Alltag eintrifft. Wer sein Vermögen gegen solche Schocks wappnen will, kommt an physischen Edelmetallen als krisenerprobter Beimischung eines breit gestreuten Portfolios schwer vorbei.

Hinweis: Dieser Beitrag dient der Information und stellt keine Anlageberatung dar. Wir geben keine Empfehlungen zum Kauf oder Verkauf von Finanzprodukten ab. Jeder Leser ist für seine Anlageentscheidungen selbst verantwortlich und sollte eigene Recherchen anstellen.

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